Premiere: Kleinkunst im Schnoor

Arbeitskreis Kleinkunst hat einen neuen Spielort aufgetan: Am 14. Juni 2026 gibt es zum ersten Mal einen Kleinkunstabend im Schnoorviertel, und zwar an einem Sonntagnachmittag um 17 Uhr. Premierendatum ist der 14. Juni, und Ort des Geschehens ist die Schnoor-Destille im Concordenhaus, Hinter der Holzpforte 2. Der Satiriker Hans-Martin Sänger wird den Mix aus Musik, Wort und Darstellung wie gewohnt moderieren und dabei auch ein paar eigene Beiträge einflechten.

Bei den Lyrik Brothers geht es absurd bis witzig zu. Die drei Poeten, nämlich Gerd Geiser aus Horstedt, Andreas Ballnus und James Blond, beide aus Hamburg, haben sich der komischen Lyrik und Prosa verschrieben. Das Publikum darf sich auf unbekümmerten Nonsens, genialen Blödsinn und spitzfindig komische Texte freuen, eingebettet in eine überzeugende Performance. Dass man in der Überzeichnung den eigenen Alltag wiedererkennt, ist dabei keineswegs ausgeschlossen.

Das Trio Bongo in a Bubble besteht seit 2003 aus den Musikern Arne Hollenbach, Claudia Beckerath und Jürgen Schöffel. Alle drei singen und spielen diverse Instrumente wie Gitarre, E-Bass, Keyboard und Percussion. Neben etlichen Eigenkompositionen bringt die Band Coverversionen von Pink Floyd, den Beatles oder Depeche Mode sowie den Soul der Sechziger auf die Bühne. Stilistisch hat sie ihren ganz eigenen Ton gefunden, der mal zwischen Soul und Folk, mal in der Nähe des Acoustic Rock anzusiedeln ist. Höreindrücke kann man sich bei Interesse auf der Webseite ›www.bongoinabubble.de‹ verschaffen.

Abgerundet wird der Nachmittag durch Tinka und Frank vom bekannten Bremer Improtheater-Ensemble Inflagranti. Improvisationstheater begeistert immer wieder neu. Denn die Schauspieler und Schauspielerinnen agieren ganz aus dem Stegreif, sie haben keine festen Stücke und auch kein Bühnenbild. Sie verlassen sich auf die Inspiration des Augenblicks, ihr jahrelanges Training und vor allem auf den Kontakt mit dem Publikum. Die Zuschauer nämlich liefern die Stichworte, nach denen gespielt wird, zum Beispiel einen Ort, einen Beruf oder ein Gefühl. Und aus diesen Vorgaben entsteht dann mal eine berührende Geschichte, mal irrwitzige Comedy, mal tiefgründige Performance, aber immer höchst lebendiges, unwiederholbares Theater.

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